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Überblick
In “Das Leben ist ein Traum” geht es um menschliche Schicksalsschläge und wie die Betroffenen und Opfer damit zu Recht kommen. Der Protagonist des Filmes, verliert als kleiner Junge durch einen Unfall seine Mutter, welche fortan im Koma liegt. Geschockt und geprägt von diesem Ereignis verliert er seinen Lebensmut und versinkt in Isolation und erschafft in seinen Träumen die Welt, so wie er sie gerne gehabt hätte und versinkt mehr und mehr , im ständigen Zwiespalt mich sich selbst, in seine fiktive Traumwelt, die für ihn die einzige Möglichkeit ist, die Realität auszugrenzen. Mit der Zeit entwickelt der junge Protagonist nicht nur eine gewisse Abneigung gegen die Welt, die ihm so grausam und ungerecht erscheint, sondern auch gegen andere Menschen und vor allem gegen sich selbst.
Er beginnt über den Sinn des Lebens nachzudenken und macht sich Vorwürfe, warum aus ihm nie etwas geworden ist, und beginnt gleichzeitig alle zu hassen, denen ein besseres Leben vergönnt war.
Nur am Krankenbett seiner Mutter holt ihn die Realität ein, und er beginnt zu erkennen, dass ihm stets die Unterstützung gefehlt hat, um die Kraft zu entwickeln ein normales, geregeltes Leben zu führen.
Am Ende beginnt er zu resignieren und erliegt seiner selbst erschaffenen, fiktiven Traumwelt, in der er die Geborgenheit einer Familie findet, die ihm im realen Leben fehlt.
Motivation
Die Aussage und Motivation des Films ist es, dem Zuseher das emotionale Verständnis für gescheiterte Existenzen zu schärfen und somit besseres Verstehen zu ermöglichen, indem die Hintergründe und die Gedankenwelt eines solchen Menschen aufgezeigt werden, denn niemand entwickelt von Natur aus eine Abneigung gegen andere Menschen oder Vorurteile gegen gewisse Menschengruppen, oder verliert sein eigenes Leben in Selbstzweifel und Selbsthass.
Absichtlich wurde dafür ein junger Protagonist im möglichen Alter von 20 Jahren gewählt um das Augenmerk besonders auf Jugendliche mit sozial schwierigem Hintergrund zu lenken, die von der Gesellschaft oft nicht verstanden und ausgegrenzt werden, denn viele Jugendliche erhalten durch eine familiäre Tragödie nicht die Unterstützung, die sie benötigen würden um sich im Leben zurecht zu finden und oft bietet auch die Gesellschaft durch ihre Dogmen nicht die nötige Hilfestellung für solche Menschen.
Gestaltung
Der Film wurde bzw. wird noch bis Mitte /Ende März in Schwarz/Weiß gedreht. Regisseur und Kameramann haben sich ein spezielles Konzept der Bildbelichtung überlegt um den emotionalen Effekt des Films zu unterstreichen. Dabei bedient sich Regisseur DAVID LAPUCH einer oft sehr symbolischen Dramaturgie.
Z.B. werden Menschen, die zu gewissen Randgruppen der Gesellschaft zählen, im Gesicht schwarz/weiß geschminkt, symbolisch für die Rassentrennung bzw. Gesellschaftstrennung. Ebenso wird der Protagonist stets mit einem Rückenlicht dargestellt, das ihn quasi wie eine leuchtende Aura umgibt, um zu betonen, dass auch diese Menschen im Grunde eine Liebenswerte Seele besitzen und nur durch ihr Leben gezeichnet sind.
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