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Styx

StyxCrew & Cast

Regie/Drehbuch: Markus Schwarz
Kamera/Schnitt: Christoph Lenz
Produktion/Organisation: Martina Hierzer

Sophia: Ruth Brandstätter
Der Fremde: Andreas Hierzer
Ehemann: Rupert Lehofer
Sohn: Simon Weger

Storyline

Für eine Frau verwischen Traum und Realität nach einem Autounfall zu einer Welt, die sie sich selbst nicht erklären kann.

Thema/Inhalt

Styx ist der Fluss aus der griechischen Antike, über den der Fährmann Charon die Toten in die Unterwelt geleitet. Während der Reise über den Fluss befinden sich die Menschen in einer Welt zwischen Leben und Tod, Traum und Realität verschwimmen zu etwas nicht logisch Erklärbarem. In dem Diplomfilm Styx befindet sich die Protagonistin nach einem schweren Autounfall bei dem ihre Familie ums Leben kam, in genau jener Welt. Sie selbst weiß nicht was passiert ist und glaubt ihre Familie lebend. Erst nach und nach wird ihr durch einen fremden Mann bewusst, dass ihr Alptraum Wirklichkeit ist und ihre Wirklichkeit ein Alptraum.

Visuelles/Auditives Konzept

Styx soll den Zuschauer sowohl emotional als auch bildlich in eine andere Welt eintauchen lassen. Aus diesem Grund setzt das Team vermehrt auf Handkamera um die innere Unruhe auszudrücken und verzichtet gänzlich auf Farbe und Spracheinsatz. Durch diese starke Reduktion soll das Unbekannte in Fleisch und Blut übergehen.

Verlauf des Projektes

An dem Diplomfilm Styx wird seit Anfang des Schuljahres (September 2007) gearbeitet, die definitive Geschichte stand jedoch erst ab Mitte Dezember. 2 Wochen später hatten wir dann auch schon unseren 1. Drehtag im Stadtpark bei -13 Grad. Trotz beinahe Erfrierungen verlief aber alles recht gut. In weiterer Folge wurde an den Wochenenden gedreht und nebenbei auch schon ein wenig geschnitten. Mitte März fiel die letzte Klappe in der Bluebox und seit damals scheint der Schnitt kein Ende zu nehmen. So gut wie alles wurde noch 2 – 3 Mal neu geschnitten bzw. digital nachbearbeitet. Aber trotz der vielen schlaflosen Nächte, der Verzweiflung wenn wieder mal etwas nicht funktioniert, ist man überglücklich wenn man sieht, was man in dem letzten Schuljahr, so ganz „nebenbei“ in seiner Freizeit geschafft hat.