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Mehr über: Markus Seereiter

Lang habe ich mir die Frage gestellt, was eigentlich der Sinn des Lebens sei! Nun bin ich soweit, dass ich sagen kann, ich glaube, ich habe eine Antwort auf die meiner Meinung nach wichtigste Frage im Leben gefunden: Das Sammeln von Erfahrungen!

Viele Leute würden mich als einen so genannten TV-Junkie bezeichnen. Und damit haben sie recht. Ich liebe es, Filme zu sehen und selbst einen Film zu machen ist eine wahre Sucht. Meine Leidenschaft zum Film nahm ihren Anfang mit der ersten Star Trek ('Raumschiff Enterprise') Episode, die ich damals in meinem frühesten Kindesalter sah. Damals verstand ich zwar die tiefere soziale Aussage dieser Serie noch nicht, aber sie war absolut berauschend. Und ich blieb dem Franchise treu, bis heute. Meine ersten richtigen Erfahrungen mit Film machte ich in der zweiten Klasse in der AHS Modellschule. Im Rahmen eines klassenweiten Filmprojektes zu dem Thema „Zeit“ entstand der erste Kurzfilm, bei dem ich mitwirkte. 'Crazy High Noon' nannten wir unsere Westernparodie, für deren Umsetzung wir nur einen Tag hatten. Ein Jahr später war ich an der Entstehung von 'Star Dreck' beteiligt, der sogar beim JOUKI Filmfestival zu sehen war. Eines der wenigen Projekte, auf die ich nicht gerade stolz bin, da uns das Drehbuch vorgesetzt wurde und wir unsere eigenen Ideen kaum in den Film einfließen lassen durften. Zwei Jahre später schaffte ich die Aufnahmeprüfung für die HTL Ortwein, die eine Fachsparte für Film und Video anbietet.

Meine erste Chance bei einer echten Filmproduktion mitzumachen bekam ich im Sommer 2004, als ich bei der internationalen Sommerakademie teilnahm. Drei Wochen lang bekamen wir (eine Gruppe von 16 Leuten) eine Grundeinschulung über das Produzieren eines Films. Geleitet wurde die Gruppe von Jungregisseur Markus Mörth, der gerade erst seinen Abschluss auf der Filmhochschule München gemacht hatte und zu dieser Zeit den First Step Award für seinen Film 'Allerseelen' einheimste. In diesen drei Wochen machten wir nicht nur Theorie über Film, sondern produzierten selbst einen. 'Liebe04' hieß er und hatte Premiere im UCI Annenhof.. Dort lernte ich übrigens auch meinen guten Freund Stefan Rothbart kennen, mit dem ich schließlich DropOut Films gegründet habe. Gegen Ende dieser drei Wochen bekam ich dann die Chance, selbst einen Kurzfilm zu produzieren. Ich gab ihm den Namen 'Dazwischen' und er handelt von einem Jungen, der mit seinem Leben abgeschlossen hat und sich in den Tod stürzt. Doch kurz bevor er aufschlägt, erwacht er plötzlich in einem Klassenraum und verschiedene Personen aus seinem Leben tauchen auf und versuchen ihn mit Metaphern zu überzeugen, dass sein Leben doch einen Sinn hat. In dem Moment, als der Junge sich entscheidet sein Leben doch nicht zu beenden, wird er plötzlich wieder vor die harte Realität gestellt. Leider hatte ich nur zweieinhalb Tage Zeit, um den Film zu drehen und zu schneiden, was sich leider sehr auf die Qualität des Films auswirkte! Zwischendurch versuchte ich mich immer wieder als Autor, doch ich musste sehr schnell erkennen, dass das Schreiben nicht zu meinen Stärken gehört.

Im Moment bin ich gerade mit der Produktion von 'KillaZ' beschäftigt, der 2007 ebenfalls ins UCI Kino kommen soll. Weitere Ideen für zukünftige Projekte gibt es bereits. Wollen wir mal sehen, was uns die Zukunft bringt...
(Markus Seereiter 2005)

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